Die Ackerfläche des Maßnahmenträgers soll aus der Nutzung genommen und in artenreiches Grünland umgewandelt werden. Zur Förderung der Vielfalt typischer Arten und Lebensräume der Agrarlandschaft soll eine strukturgebende Vegetation in Form verschiedener Buntbrachen und einer extensiven Wiese in Verbindung mit lockeren Niederhecken angelegt werden. Das Gesamtkonzept wird mit dem Mahdzeitpunkt der verschiedenen Vegetationsformen auf die gezielte Förderung der Grauammer (Emberiza calandra) und des Rebhuhns (Perdix perdix) ausgelegt, wobei jedoch die aufgewerteten Flächen insgesamt einen naturschutzfachlichen Zugewinn für zahlreiche Arten darstellen. Neben der reinen floristischen Biodiversitätssteigerung profitieren vor allem Insekten (Heuschrecken, Tagfalter, Käfer, Wildbienen, u.a.), aber auch andere Vogelarten von der Maßnahme, für die neuer Lebens- und Rückzugsraum und geeignetes Nahrungshabitat geschaffen wird.
Biodiversität: Neben dem Rebhuhn wird gezielt die ebenfalls akut vom Aussterben bedrohte Grauammer gefördert.
Ökopunkte-Bilanz: Das Projekt ist als Ökokonto-Maßnahme zertifiziert und generiert insgesamt 740.106 Ökopunkte.
Biotopverbund: Die Flächen fungieren als wichtiger Trittstein im landesweiten Biotopverbund „Gewässerlandschaften“.
Ziel ist die dauerhafte Etablierung neuer Reviere in einer der bedeutendsten Grundwasserschutzzonen Baden-Württembergs.